Jacqueline Scheafer

Jacqueline Schäfer wohnt und arbeitet in Amsterdam. Dort absolvierte sie auch in 1989 die Gerrit Rietveld Academie. Bis dahin malte sie eigentlich nur privat. Es war für sie ein Audrucksmittel. Nachdem sie entdeckte, dass es auch ein Kommunikationsmittel sein kann, bekam das Malen für sie eine extra Dimension. Während ihres Studiums begab sie sich auf die Suche nach einer Form-Sprache, die zu ihr passte. Sie entdeckte dann ihren eigenen Stil, den sie im Laufe der Jahre weiter entwickelte. Durch das Spiel der deutlichen Formen, den klaren Farben und stark definierten, schwarzen Konturen – wiederum verteilt in harmonische Farbflächen – ist ihr Werk jetzt sehr erkennbar…
Sie wählt ein figuratives, jedoch kein realistisches Bild. Sie schafft eine Welt, worin ihre Figuren erkennbar sind und sehr eigen. Die Themen ihrer Gemälde variieren von fröhlichen, merkwürdigen Phantasievögeln, bis hin zu statischen und bescheidenen Stilleben und femininen Nacktfiguren. In den letzten Beispielen äussert sie vor allem ihre eigenen Gefühle und in diesem Sinne könnte man sie fast Selbstportrette nennen.
Seit 2004 stellt die Künstlerin u.a. auch Figuren ‘merkwürdiger Vögel’ her. Dies bedeutet für sie eine neue Herausforderung in der Kunst, die sie in Zukunft neben der Malerei noch weiter entwickeln möchte. Aus all ihren Werken spricht sehr stark Schäfers deutliche und positive Liebe zum Leben in einer komplexen, modernen Gesellschaft.
