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Laura Hoek

Laura Hoek

Laura Hoek schloss ihr Studium in 1987 an “de Academie voor Beeldende Vorming te Tilburg” ab.  Obwohl sie sich von verschiedenen Medien bedient, malt und zeichnet sie hauptsächlich. 

“Sie malt über das ‘alltägliche Leben.’ Ein unbestimmter Streit zwischen Idealen und Wirklichkeit.  Sie malt ihre Werke in einem figuratief-realistischen Stil.  Dadurch,   dass sie Facetten der Wirklichkeit zusammenfügt, werden die Gemälde äusserst emotionell und fallen gerade darum auf. ” Zeitung ‘Brabants Dagblad’, Mei 1995.

“Hoek macht auffallende Zeichnungen von knieenden Frauen. Einerseits erscheinen sie so kräftig als wären es lebende Wesen, andererseits blicken sie sehr schüchtern in die Welt hinein.” Zeitung Brabants Dagblad, Januar  2002.

Aus eigenem Erleben drückt Laura Hoek erkennbare Gefühle und Situationen aus.  Oft handelt es sich um Emotionen und Momente, die wir selbst so gut erkennen und die dadurch einen individuellen Charakter bekommen. Wie individuell ist das Gefühl jedoch und wo liegt die Grenze zwischen dem Anderen und dir selbst? Hoek sucht den gemeinsamen Nenner, einen ‘kollektiven Individualismus’. 

Im Anschluss an Ihre Malereien hat sie eine Anzahl von Objekten, worin sie ihren eigenen Körper als Einheit gebraucht, angefertigt.  Ähnlich wie man in Einheiten und Mannschaften rechnet , so hat sie sich selbst als Einheit, als Basisform zum Ausdruck gebracht. Mit dieser Grundform wurde wiederum ein neues Bild gemacht. Diese Bilder sind die Basis eines Entwurfs für ein Service mit Tischdecken: “ Ode an das Fleisch.” 

Sie malt auch seit Jahren Köpfe von Kühen. Was als Ausflug angefangen hat, ist eine ernste Beschäftigung geworden.  In diesen Kuh-Porträten arbeitet sie in ‘umgekehrter Reihenfolge’.  Sie hält sich an ein festes Muster und sucht dann das Individuelle im Tier. In diesen Porträten benutzt sie optimal die verschiedenen Möglichkeiten mit Farbe umzugehen, wodurch sie jeder Kuh einen eigenen Charakter zu geben weiss.