Ron van der Werf

Ron van der Werf malt mit Acrylfarbe auf Leinen, Holz und Papier, ergänzt durch Bleistift, Kreide, Textil, Karton, Gaze und Sand. Ron arbeitet in viel verschiedenen Weiss-Tönen, die in braune, blaue und gelbe Varianten übergehen, mit einer Glasur von transparenten Lagen Ockergelb, Sienna und anderen Erd-Tönen. Die Gemälde sind deutlich das Resultat eines langen Entstehungsprozesses, wobei die Lagen der Farben – vermengt mit den verschiedenen Materialen – die vielen Phasen der Entwicklung andeuten.
Die Werke haben keine Titel. Die Interpretation wird dem Betrachter selbst überlassen, wodurch er die Möglichkeit bekommt, etwas von der Essenz und Zeitlosigkeit, die alle Fragen des Alltags übersteigen, zu erfahren. Sein Werk ist der Musik, der meist abstrakten Kunstform, sehr nahe. Material, Farbe und Komposition strahlen Ruhe aus, die wohltuend und kräftig ist. Das Resultat von Konzentration und Leidenschaft hat zu Expositionen im In- und Ausland geführt.
Malend erzählt er Geschichten über Balanz und Unbalanz in der Welt, seiner Welt. In seinen Gemälden sind Lies, Sanne und Linu Ausgangspunkt auf seiner Reise durch die Natur, Wirklichkeit und Gedankenwelt. Seiner Welt. Nichts ist schöner als jeden Tag aufs Neue auf intensive Weise diese Welt zu erforschen und fest zu legen, zu vermitteln.
In seinem Atelier, wo er die Welt zusammenbringt, arbeitet er oft an mehreren Werken gleichzeitig. Manche inneren Bilder lassen sich nicht leicht in ein Gemälde übersetzen.
Regelmässig erfasst er in einem Werk, das scheinbar fertig ist, nicht das richtige Bild zu dem was er ausdrücken will. Es werden Stücke entfernt und neue Teile hinzugefügt, oft Reste vom vorigen Mal übermalt. So stapeln sich schliesslich alle Verbände zu seiner Welt, seinem Gemälde.
